Ausstellung

 

Kampf mit den Dingen | Holzschnitte westfälischer Künstler​

18. September bis 15. November 2020
Freitag, Samstag, Sonntag 14 - 18 Uhr
Kunsthandel | Henneken
Große Straße 10, Bad Iburg
 

Ausstellung
 

Für die weite Verbreitung und die Popularität des Expressionismus nach dem Ersten Weltkrieg und in der Kultur der Zwanziger Jahre war in hohem Maße der Holzschnitt verantwortlich. Das allgemeine Bewusstsein dessen, was mit dem Begriff „Expressionismus“ gemeint sein könnte, prägte dabei der Holzschnitt: Die scharf geschnittene Schwarzweiß- kunst mit ihrer Zackigkeit, ihrer Neigung zur Deformation und ihrem Hang zum Unmittelbaren und Primitiven im Umgang mit den künstlerischen Mitteln. Der Holzschnitt unterstrich das Gefühl von Spontanität und Ursprünglichkeit, das mit Wahrhaftigkeit verbunden wurde. Er wurde zu dem expressionistischen Ausdrucksmedium. Die Künstler wollten „den harten Tatsachen ihrer Existenz ins Auge schauen“.

Auch in Westfalen arbeiteten vor 100 Jahren die jungen Künstler mit dieser ausdrucks- starken Technik. Bekannte Vertreter der Region sind beispielsweise Wilhelm Morgner, Peter August Böckstiegel und Eberhard Viegener.

Der Kunsthandel | Henneken zeigt in den Räumen der Galerie in Bad Iburg 34 Holz- und Linolschnitte von Peter August Böckstiegel, Victor Tuxhorn, Else Lohmann, August Brunschön, Hans Pape, Hans Kraft, Oskar Kurt Döbrich, Aloys Röhr, Eberhard Viegener, Wilhelm Wulff und Leo Tilgner.

Alle ausgestellten Werke können Sie erwerben. Weitere Bilder finden Sie in der Rubrik Kunstwerke.