Victor Tuxhorn (1892-1964)


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Victor Tuxhorn (1892-1964)


Verkauft

 

 

TITEL  Selbstportrait

TECHNIK  Holzschnitt / weißes Papier

SIGNATUR  "Victor Tuxhorn 1920" unten rechts

ENTSTEHUNGSJAHR  1920

GRÖSSE  (H x B)  15,2 x 12,2 cm

AUFLAGE  Unbekannt

RAHMEN  Brauner Holzrahmen

ZUSTAND  Nicht ausgerahmt; guter Erhaltungszustand; leichte Wasserflecken

PROVENIENZ  Privatsammlung Freiburg; direkt beim Künstler erworben

LITERATUR  Victor Tuxhorn - Werke 1909-1934, Rüdiger Jörn, Kulturhistorische Museum Bielefeld 1980

AUSSTELLUNG  Das Bild wird als Leihgabe in der folgenden Ausstellung präsentiert:

Victor Tuxhorn. Ein westfälischer Expressionist im Ersten Weltkrieg
Grafische Werke aus den Jahren 1910 bis 1920
Historisches Museum Bielefeld
19. Januar bis 15. März 2020

 

KUNSTWERK

"Selbstportrait", Holzschnitt, 1920, 15,2 x 12,2 cm, mit Bleistift signiert und datiert unten rechts "Victor Tuxhorn 1920", mit Bleistift bezeichnet unten links "Org. Holzschnitt | Handdruck | Selbstportrait".

Ein weiteres Exemplar des Holzschnittes "Selbstportrait" befindet sich in der Sammlung Bunte, Bielefeld (siehe "Sammlung Bunte Positionen der Klassischen Moderne, Kunstmuseum Ahlen 2007, Abb. Seite 300). Dieser Holzschnitt war seit 100 Jahren in Privatbesitz in Freiburg und wurde durch den damaligen Besitzer direkt bei dem Künstler erworben.

Hier finden Sie die Werkbeschreibung.

 

KÜNSTLER

Victor Tuxhorn (* 26. März 1892 in Bielefeld; † 28. Juni 1964 ebenda) war ein deutscher Kunstmaler.

Nach dem Besuch der Mittelschule begann Tuxhorn eine Lehre in der Malerwerkstatt Milberg und Pauly. Von 1909 bis 1914 studierte er Malerei und Grafik bei Ludwig Godewols und Karl Muggly an der Handwerker- und Kunstgewerbeschule Bielefeld. Im November 1909 gründete er zusammen mit u.a. Peter August Böckstiegel, Ernst Sagewka, Erich Lossie und Heinz Leverenz die Künstlergruppe „Rote Erde“, die bis 1933 bestand. Während des Ersten Weltkriegs leistete er Kriegsdienst und fertigte Armeezeichnungen für Publikationen wie „Aus Sundgau und Wasgenland“ und „Vogesenwacht“ an.

Von 1921 bis 1923 studierte Tuxhorn bei Otto Gußmann, Oskar Kokoschka und Robert Sterl an der Kunstakademie Dresden, wo er schließlich Meisterschüler bei Richard Dreher wurde. Anschließend war er als freischaffender Künstler in Bielefeld tätig. Studienaufenthalte führten in auf die Nordsee-Halligen, in die Niederlande, nach Sizilien und in die Schweiz.

Tuxhorn wandelte sich vom Jugendstil kommend zum gemäßigten Expressionisten. Seine Werke fanden in Westfalen weite Verbreitung.

 

AUSSTELLUNGEN

  • „Positionen der Klassischen Moderne aus der Sammlung Bunte“, August Macke Haus Bonn, 2009 Kunstmuseum Bayreuth 2009, Kunsthaus Apolda 2010
  • „Westfälische Expressionisten aus privaten Sammlungen“, Peter-August-Böckstiegel-Haus Arrode, 2013
  • „Das Glück in der Kunst - Expressionismus und Abstraktion um 1914“, Kunsthalle Bielefeld, 2014
  • „Victor Tuxhorn (1892–1964) - ein Kunstmaler und sein Schildesche“, Volksbank Bielefeld-Gütersloh 2014
  • "Victor Tuxhorn - Expressionismus und Gefühl", Kunsthaus Rietberg - Museum Wilfried Koch, 2016

 

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