Gerhard Sperling (1908-1975)


Gerhard Sperling (1908-1975)


Preis auf Anfrage

 

 

TITEL  Sonniger Waldweg

TECHNIK  Öl / Leinwand

SIGNATUR  Signiert 'Gerhard Sperling' unten links

ENTSTEHUNGSJAHR  o.J.

GRÖSSE (H x B)  71 x 95 cm

RAHMEN  Grüner Holzrahmen

ZUSTAND  Sehr schöner, farbfrischer Zustand

PROVENIENZ  Privatbesitz Niedersachsen; Direkt beim Künstler erworben

PRÄSENTATION  Das Kunstwerk kann in der Galerie in Bad Iburg besichtigt werden

 

KUNSTWERK

"Sonniger Waldweg", o.J., Öl / Leinwand, 71 x 95 cm, signiert "Gerhard Sperling".

Bei dem Gemäldes Gerhard Sperlings im expressiven Stil handelt es sich um ein Werk mit pastosem Pinselstrich und deutlichen Farbakzenten. Der Kontrast der dunklen Bäume und der grün-leuchtenden Pflanzen gibt dem Bild eine grandiose Lebendigkeit. 

 

KÜNSTLER

Gerhard Sperling (* 21. Juli 1908 in Dresden; † 24. Dezember 1975 in Bramsche) war ein deutscher freischaffender Künstler.

Mit 17 Jahren wurde Sperling als jüngster Student zum Studium an der Akademie der Bildenden Künste in Dresden aufgenommen und studierte bei Max Feldbauer, Richard Müller, Otto Dix, Ferdinand Dorsch und als Meisterschüler bei Robert Sterl. 1930 Großer Preis der Stadt Dresden für ein Frauenbildnis Sperlings. Preis der Ilgen-Stftung. Zahlreiche Verkäufe an Museen und Privatsammler. 1930-1931 Reisen nach Frankreich (Paris) und Italien (Venedig). Studienabschluß mit dem "Ehrenzeugnis", dem höchsten Auszeichnung der Akademie. Mitglied der Dresdner-Künstlervereinigung.

Von 1933 bis 1939 hatte Sperling ein Atelier in Berlin. Ab 1934 wieder in Dresden als freischaffender Künstler. Neben Ölgemälden wird das Aquarell zur wichtigsten Technik. Schwerpunkt: Portraits (Schauspieler Erich Ponto, Tänzerin Mary Wigman), Städteansichten aus Dresden und seinen Vorstädten, Landschaften. Regelmäßige Ausstellungsbeteiligung im Sächsischen Kunstverein und in der Dresdner Galerie Richter. Als Soldat war Sperling  im Zweiten Weltkrieg. Februar 1945 Bombardierung Dresdens: Zerstörung des Ateliers und des dort gelagerten Werks des Künstlers. 1945 bis Ende 1948 in russischer Kriegsgefangenschaft.

1949 Übersiedlung nach Osnabrück, der Heimat seiner 1945 im Bombenkrieg getöteten Frau. Ab 1950 Atelier in Osnabrück (bis 1970) als freischaffender Maler. Zahlreiche Portraitaufträge. Studienreisen nach Norddeutschland, Spanien (1955) und Italien (1958) Landschaften in Öl und Aquarell aus Nord- und Westdeutschland sowie dem Mittelmeerraum. Deutschlandweite Ausstellungstätigkeit.  1968 Johann-Carl-Bertram-Stüve-Medaille in Gold der Stadt Osnabrück zum 60. Geburtstag. 1970 Umzug nach Bramsche.

 

LITERATUR

  • Gerhard Sperling
    Aquarelle aus fünf Jahrzehnten. Ausstellungskatalog der Galerie von Abercron, Köln-München 1977, mit einer Einführung von Rolf Höfer, 42 Abbildungen, 28 Seiten, broschiert, 24.2 x 22.5 cm

 

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