Victor Tuxhorn (1892-1964)


Victor Tuxhorn (1892-1964)


Preis auf Anfrage

 

 

TITEL  Namenlose

TECHNIK  Klischeedruck / braunes Papier

SIGNATUR  -

ENTSTEHUNGSJAHR  1918

GRÖSSE  (H x B)  12 x 17 cm

AUFLAGE  Unbekannt

RAHMEN  Brauner Holzrahmen mit säurefreiem Passepartout

ZUSTAND  Guter Erhaltungszustand

PROVENIENZ  Privatsammlung Freiburg; um 1918 direkt beim Künstler erworben

LITERATUR  Victor Tuxhorn - Werke 1909-1934, Rüdiger Jörn, Kulturhistorische Museum Bielefeld 1980

AUSSTELLUNG  Das Bild wird als Leihgabe in der folgenden Ausstellung präsentiert:

Victor Tuxhorn. Ein westfälischer Expressionist im Ersten Weltkrieg.
Grafische Werke aus den Jahren 1910 bis 1920
Historisches Museum Bielefeld
19. Januar bis 15. März 2020

 

KUNSTWERK

"Namenlose", Klischeedruck auf braunem Papier, 1918, 12 x 17 cm, in der Platte unten rechts signiert und datiert "Victor Tuxhorn 18". Tuxhorn schuf diese Grafik für die Armeezeitung 'Aus Sundgau und Wasgenwald' Ausgabe Nr. 71 vom 22.8.1918, dort auf Seite 5 abgebildet. Die Zeichnung schuf Tuxhorn für das gleichnamige Gedicht von Hellmut Culmann.

Victor Tuxhorn verbrachte die Zeit während des 1. Weltkriegs an der Westfront im Elsass. Im Jahr 1918 konnte er künstlerisch für mehrere Zeitungen der Armee arbeiten. Dieser Druck war nun seit 100 Jahren in Privatbesitz in Freiburg und wurde durch den damaligen Besitzer direkt bei dem Künstler erworben.

 

KÜNSTLER

Victor Tuxhorn (* 26. März 1892 in Bielefeld; † 28. Juni 1964 ebenda) war ein deutscher Kunstmaler.

Nach dem Besuch der Mittelschule begann Tuxhorn eine Lehre in der Malerwerkstatt Milberg und Pauly. Von 1909 bis 1914 studierte er Malerei und Grafik bei Ludwig Godewols und Karl Muggly an der Handwerker- und Kunstgewerbeschule Bielefeld. Im November 1909 gründete er zusammen mit u.a. Peter August Böckstiegel, Ernst Sagewka, Erich Lossie und Heinz Leverenz die Künstlergruppe „Rote Erde“, die bis 1933 bestand. Während des Ersten Weltkriegs leistete er Kriegsdienst und fertigte Armeezeichnungen für Publikationen wie „Aus Sundgau und Wasgenland“ und „Vogesenwacht“ an.

Von 1921 bis 1923 studierte Tuxhorn bei Otto Gußmann, Oskar Kokoschka und Robert Sterl an der Kunstakademie Dresden, wo er schließlich Meisterschüler bei Richard Dreher wurde. Anschließend war er als freischaffender Künstler in Bielefeld tätig. Studienaufenthalte führten in auf die Nordsee-Halligen, in die Niederlande, nach Sizilien und in die Schweiz.

Tuxhorn wandelte sich vom Jugendstil kommend zum gemäßigten Expressionisten. Seine Werke fanden in Westfalen weite Verbreitung.

 

AUSSTELLUNGEN

  • „Positionen der Klassischen Moderne aus der Sammlung Bunte“, August Macke Haus Bonn, 2009 Kunstmuseum Bayreuth 2009, Kunsthaus Apolda 2010
  • „Westfälische Expressionisten aus privaten Sammlungen“, Peter-August-Böckstiegel-Haus Arrode, 2013
  • „Das Glück in der Kunst - Expressionismus und Abstraktion um 1914“, Kunsthalle Bielefeld, 2014
  • „Victor Tuxhorn (1892–1964) - ein Kunstmaler und sein Schildesche“, Volksbank Bielefeld-Gütersloh 2014
  • "Victor Tuxhorn - Expressionismus und Gefühl", Kunsthaus Rietberg - Museum Wilfried Koch, 2016

 

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