Anna Gasteiger (1877-1954)


Preis auf Anfrage

 

 

TITEL  Petunien

TECHNIK  Öl auf Leinwand

SIGNATUR  Verso "A. Gasteiger"

ENTSTEHUNGSJAHR  o.J.

GRÖSSE (H x B)  34 x 46,5 cm

RAHMEN  Holzrahmen

ZUSTAND  Guter Erhaltungszustand

PROVENIENZ  Privatbesitz

KUNSTMARKT  Im Jahr 2008 wurde auf einer Auktion ein Gemälde der Künstlerin für 9.000€ verkauft

PRÄSENTATION  Das Kunstwerk kann in der Galerie in Bad Iburg besichtigt werden

 

KUNSTWERK

"Petunien", o.J., Öl auf Leinwand, 34 x 46,5 cm, verso signiert und bezeichnet "A. Gasteiger Petunien".

Ein typisches Gemälde der Künstlerin. Mit leuchtenden Farben und lockerer Pinselführung in Szene gesetzte Petunien in einer Glasvase.

 

KÜNSTLER

Anna Gasteiger (* 26. Februar 1877 in Lübeck; † 16. Dezember 1954 in München) war eine deutsche Malerin.

Anna Karolina Sophie Meyer (auch Mayer) war die Tochter eines Architekten und Urenkelin von Joseph Christian Lillie. Schon als junges Mädchen begeisterte sie sich für die niederländischen Maler des 17. Jahrhunderts. 1894 ging Anna Meyer nach München und studierte dort an der Königlichen Akademie der Bildenden Künste. Als Schülerin von Julius Exter lernte sie den Bildhauer Mathias Gasteiger kennen und lieben, der im Schloss Deutenhofen bei Dachau eine Mal- und Bildhauerschule betrieb. Die Künstlerin malte überwiegend im Dachauer Umland, meist in der freien Natur, Landschaften und immer wieder Blumenstillleben.

1902 kaufte das Ehepaar Gasteiger in Holzhausen am Ammersee ein großes Grundstück und erbaute dort ein Sommerhaus. Bald zogen weitere Künstler an diesen landschaftlich attraktiven Ort und so entstand mit der Zeit eine kleine Künstlerkolonie. In ihrer 1919 erbauten Villa im Münchner Stadtteil Gern veranstaltete das Ehepaar zahlreiche Künstlerfeste.

Die Malerin hatte u. a. Ausstellungen in Dresden und vor allem in München.

Ihre Bilder wirken durch die Leuchtkraft ihrer Farben; die Pinselführung ist locker und lebendig. Die großen Blumensträuße in Vasen und Gläsern, die 1933 und 1939 als Blumenkalender publiziert wurden, sind meist im Gegenlicht gemalt, auf glattpolierter, glänzender Tischplatte, in der sie sich spiegeln. Bevorzugt malt sie in Öl, wobei der Farbauftrag stets pastos wirkt. Während sich Malweise und Themen im Laufe der Zeit kaum verändert haben, wurde die Komposition in späteren Arbeiten etwas starrer, die Farbstimmung weniger expressiv. (Quelle: Wikipedia.de)

 

LITERATUR

  • Wulf Schadendorf: Museum Behnhaus. Das Haus und seine Räume. Malerei, Skulptur, Kunsthandwerk (= Lübecker Museumskataloge 3). 2. erweiterte und veränderte Auflage. Museum für Kunst u. Kulturgeschichte d. Hansestadt, Lübeck 1976, S. 59
  • Elmar D. Schmid/Sabine Heym: Mathias und Anna Gasteiger. Dachau 1985
  • Bruckmanns Lexikon der Münchner Kunst. Münchner Maler des 19./20. Jahrhunderts, Band 5, München 1993, S. 271–273
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