Otto Winkelsträter (1901-1955)

395,00
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TITEL  Hügelige Landschaft

TECHNIK  Rötelzeichnung / Festes Papier

SIGNATUR  Unten rechts "1925. OW."

ENTSTEHUNGSJAHR  1925

GRÖSSE (H x B)  22 x 28,2 cm

RAHMEN  Rahmen mit säurefreiem Passepartout

ZUSTAND  Guter Erhaltungszustand

PROVENIENZ  Privatbesitz Westfalen

PRÄSENTATION  Das Kunstwerk kann in der Galerie in Bad Iburg besichtigt werden

 

KUNSTWERK

"Hügelige Landschaft", 1925, Rötelzeichnung auf festem Papier, 22 x 28,2 cm, monogrammiert und datiert "OW. 1925.".

Bei dieser Zeichnung handelt es sich um ein seltenes Werk des Künstlers aus seiner frühen Phase in den 1920er Jahren. Stilistisch lassen sich Einflüsse seines Lehrers Gustav Wiethüchter erkennen. Die wellenförmige Landschaft wird durch die wellenförmigen Formationen am Himmel aufgenommen und fortgesetzt. Die verwendete Technik, Rötelstift auf rötlichem Karton, unterstützt die besondere Stimmung, die in dem Bild herrscht.

 

KÜNSTLER

Otto Winkelsträter (* 9. Oktober 1901 in Langerfeld-Jesinghausen, heute zu Wuppertal gehörend; † 6. Mai 1955 in Lengerich, Westfalen) war ein deutscher Maler.

Winkelsträter wuchs als Sohn eines Textilfabrikanten in Jesinghausen bei Schwelm auf. Auf dem Gymnasium wurde er von seinem Zeichenlehrer Grenz in seiner künstlerischen Ausbildung gefördert und malte erste Bilder. Nach dem Abitur machte Winkelsträter eine kaufmännische Lehre. An der Barmer Kunstgewerbeschule studierte er unter Ludwig Fahrenkrog und Gustav Wiethüchter und ließ sich zum Textildesigner ausbilden. Er entwarf mehrere Textilmuster und Spitzendesigns. 1927 heiratete er die Weberin Ida Weithöner; das Paar hatte drei Kinder. 1934 kam er im Rahmen seiner Dienstverpflichtung in die Heimatstadt seiner Frau ins ostwestfälische Gütersloh, wo er bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs als Abteilungsleiter beim Arbeitsamt, aber auch als Maler arbeitete. 1946 zog Winkelsträter nach Lengerich im Kreis Steinfurt.

In der Motivwahl ähneln Winkelsträters Werke den Arbeiten der damals ebenfalls in Gütersloh wirkenden Maler Paul Westerfrölke und Heinz Beck. Vorherrschend sind westfälische Stadt- und Landschaftsansichten, Motive aus dem bäuerlichen Umfeld und vor allem Stillleben, speziell Wiesenblumen und Kräuter.

2013/14 zeigte das Stadtmuseum Gütersloh, das im Besitz mehrerer Winkelsträter-Bilder ist, eine Werkauswahl unter dem Titel „Heimat – Bilder“.

 

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