Eugen Fernholz (1874-1936)


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TITEL  Vollmondnacht

TECHNIK  Öl / Karton

SIGNATUR  Unten links "Eug. Fernholz 1910"

ENTSTEHUNGSJAHR  1910

GRÖSSE  (H x B)  30 x 23 cm

RAHMEN  Prunkstuckrahmen der Zeit (lt. beschädigt)

ZUSTAND  Altersgemäß gut erhalten

PROVENIENZ  Sammlung Prof. Helmut Becher, Münster

PRÄSENTATION  Das Bild kann in der Galerie in Bad Iburg besichtigt werden

 

KUNSTWERK

"Vollmondnacht", 1910, Öl auf Karton, 30 x 23 cm, signiert und datiert "Eug. Fernholz 1910", verso 2 Stempel "Depositum Becher" und ein alter Aufkleber der "Kunsthandlung Jos. Kraus, Münster".

Ein stimmungsvolles, kleines Gemälde des Malers Eugen Fernholz. Dargestellt ist eine nächtliche Szenerie an einem Gewässer. Rechts erkennt der Betrachter ein paar Häuser am Wasser. Die Fenster sind erleuchtet. Vor dem Haus wird ein Feuer angezündet. Im Hintergrund des Bildes kann man ein Dorf mit einer Kirche sehen. Die einzige Lichtquelle ist der kühle Mond, der hoch am Himmel steht. Das fahle Licht spiegelt sich im Wasser und erhellt die Wolken am Himmel. Es liegt eine angenehme Ruhe über der Landschaft. 

Das Gemälde stammt aus dem Nachlass des Hochschullehrers und Mediziners Prof. Helmut Becher aus Münster. Weitere Werke der Sammlung stammten u.a. von Georg Schrimpf, Ludwig von Hofmann, Carl Busch, etc.

 

KÜNSTLER

Eugen Fernholz (* 18. April 1874 in Münster; † 19. Dezember 1936 in Münster) malte vor allem ländliche Motive im Raum Münster sowie Portraits. Er war Mitglied der Freien Künstlergemeinschaft Schanze.

Eugen Fernholz war ein Sohn des Malers Richard Fernholz und der Bruder des Malers Leo Fernholz (1879–1958). Schon der Vater förderte die künstlerische Begabung seiner Söhne. Eugen Fernholz besuchte das städtische Realgymnasium. Er studierte in München, Düsseldorf und Berlin, danach kehrte er nach Münster zurück. Das Adreßbuch 1910 listet ihn als „Maler, Neustr. 6/7“ auf, seit 1912 ist er als Maler und Restaurator in der Münzstraße 41/42 gemeldet.

Fernholz war als Maler in Münster äußerst populär, mit seinem breitkrempigen Künstlerhut war er eine stadtbekannte Erscheinung. Er trat er dem Reichsverband bildender Künstler Deutschlands bei, später auch der Schanze. 

 

 

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