Fritz Levedag (1899-1951)


Preis auf Anfrage

 
 


Gefällt Ihnen das Kunstwerk? Haben Sie Fragen? Möchten Sie den Preis erfahren?
Dann klicken Sie einfach unverbindlich oben rechts auf den Link "Frage stellen"

_____________________________________

 


TITEL Scherzo B

TECHNIK  Ölkreidezeichnung

SIGNATUR  Unten rechts "Levedag"

ENTSTEHUNGSJAHR  1947

GRÖSSE  (H x B)  28,2 × 17,6 cm

RAHMEN  Holzrahmen mit Aluminiumprofil und UV-Schutzverglasung

ZUSTAND  Gut erhalten

PROVENIENZ  Privatbesitz

PRÄSENTATION  Das Bild kann in der Galerie in Bad Iburg besichtigt werden

 

KUNSTWERK

"Scherzo B", 1947, Ölkreidezeichnung, 28,2 x 17,6 cm, signiert "Levedag", datiert "1947" und bezeichnet "SCHERZO B" und "28,2 : 17,8".

»Scherzo, im allgemeinen Sinne ein Tonstück von leichtem und heiterem Charakter, in welchem Humor und scherzhafte Laune mit den Gefühlen ein munteres Spiel treiben, wovon das Kapriziöse und Burleske keineswegs ausgeschlossen ist. Daher verlangt es im Vortrag auch mehr Rundung in der Ausführung der Notenfiguren als Nachdruck, mehr eine gemilderte als hervorstechende Stärke des Klanges und mehr abgestoßene und zierliche als getragene und aneinandergeschleifte Noten. Und wenn auch das Markierte nicht ausgeschlossen ist, so erhebt es sich jedoch nicht zum Leidenschaftlichen, sondern überschreitet nicht die Grenzen des Munteren oder Launenhaften. Demnach ist das Tempo zwar schnell, aber mehr leicht fließend als leidenschaftlich oder feurig« (aus: Musikalisches Lexicon, Heidelberg 1865).

Das Thema der musikalischen Bewegung im »Scherzo« haben viele Künstler in ihren Werken verarbeitet, u.a. Franz Marc, Willi Baumeister, Otto Dix und Albert Bloch.

 

KÜNSTLER

Fritz Levedag (* 15. Mai 1899 in Münster; † 28. Oktober 1951 in Ringenberg) war ein deutscher bildender Künstler und Architekt.

1913 tritt er in das elterliche Geschäft ein; der Vater ist Handwerks- und Gildemeister. Während des 1. Weltkriegs ist er Soldat in Frankreich und Belgien. 1922 besucht Fritz Levedag die Handwerkerfachschule in Stuttgart, wo er auf Ferdinand Hodler und Emil Nolde trifft. Frühe malerische und bildhauerische Studien beweisen sein Talent. 1923 nimmt er Unterricht an einer privaten Zeichenschule in München. Von 1924 bis 1926 studiert er an der Kunstakademie in Düsseldorf und wird Meisterschüler von Professor R. Langer für klassische Bildhauerei. 

Von 1926 bis 1929 folgt ein Studium am Bauhaus Dessau bei Paul Klee und Wassily Kandinsky, nachdem er zuvor 1925 in Düsseldorf eine Ausstellung moderner Kunst mit Werken dieser Künstler gesehen hatte, die ihn nachhaltig beeinflussen sollten. 1929 erfolgt die Übersiedlung mit Walter Gropius nach Berlin, wo er in dessen Büro als Architekt arbeitet. Levedag wird 1930/31 freier Maler in Berlin, und hat seine erste Ausstellung im „Sturm“. 1932 folgen mehr als 30 Ausstellungen u.a. in Münster, Dortmund und Essen. 1933 werden seine Werke nach einer Ausstellung im Folkwangmuseum als „entartet“ eingestuft. 1934 folgt ein Studienaufenthalt in Paris. Von 1934 bis 1939 lebt Levedag in Düsseldorf, 1939 in Braunschweig.  Während des 2. Weltkriegs wird Levedag in Norwegen, Schweden, Rußland und Jugoslawien an der Front eingesetzt, wo er schwer verletzt wird.  Bereits 1942 heiratet er Marie Josée Gräfin von Plettenberg, die nicht nur die materielle Sicherheit bietet, sondern auch zum wichtigsten künstlerische Gesprächspartner wird. Seit 1946 ist sein Zuhause in den Ruinen des Schlosses Ringenberg bei Wesel, wo er am 28.10.1951 stirbt.

Diese Kategorie durchsuchen: Malerei