Hans Kraft (1895-1978)


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TITEL Beethoven

TECHNIK  Bleistiftzeichnung / Braunes Papier

SIGNATUR  -

ENTSTEHUNGSJAHR  Um 1919

GRÖSSE  (H x B)  23,6 × 18 cm (30,5 x 23,5 cm)

RAHMEN  Aluminiumrahmen mit säurefreiem Passepartout und UV-Schutzverglasung

ZUSTAND  Gut erhalten; kl. Flecken

PROVENIENZ  Künstlernachlass; Privatbesitz, Westfalen

PRÄSENTATION  Das Bild kann in der Galerie in Bad Iburg besichtigt werden

 

KUNSTWERK

"Beethoven", um 1919, Bleistiftzeichnung auf braunem Papier, 23,6 x 18 cm, bezeichnet "BEETHOVEN", oben links eine kleine Prägung im Papier, verso ein leichter Andruck eines Linoldrucks

Bei diesem Blatt sollte es sich um ein sehr frühes Werk Hans Krafts handeln. Die Zeichnung ist wohl im Studium Krafts an der Akademie in Kassel entstanden. Es handelt sich um die Abbildung eines Bronzekopfes Ludwig van Beethovens. Der junge Hans Kraft hat die Zeichnung in klassischer Darstellungsform gewählt. Der Kopf wird mit einem Rahmen umfasst. Der Schriftzug "BEETHOVEN" zeigt die Schriftart, die um 1900 verwendet wurde (u.a. Franz von Stuck). Auf der Rückseite des Blattes befindet sich ein leichter Andruck eines Linolschnitts ebenfalls mit der Darstellung Beethovens. Kraft spielt in gekonnter Manier mit Licht und Schatten und erreicht durch die flächige Darstellung eine gewisse Modernität.

Die Zeichnung wurde über Generationen in der Familie des Künstlers weitergegeben und kann nun zum ersten Mal erworben werden. Hier können Sie die Beschreibung im PDF-Format runterladen:  HANS KRAFT - BEETHOVEN

 

KÜNSTLER

Hans Kraft (* 2. Mai 1895 in Paderborn; † 7. Februar 1978 in Münster), Maler und Grafiker in Münster/Westf.

Hans Kraft wuchs als jüngstes von zwölf Kindern als Sohn eines Bahnbeamten und einer Hausfrau in Paderborn auf. Nach seiner Lehrerprüfung im Jahre 1914 war er bis 1919 Soldat im Ersten Weltkrieg und wurde als Leutnant entlassen. Anschließend studierte er von 1919 bis 1921 an der Kunstakademie Kassel wie auch Theo Hölscher und Josef Wedewer, mit denen er sich befreundete.

Von 1922 bis 1927 lehrte Kraft Kunst im höheren Schuldienst in Monschau/ Eifel, von 1927 bis 1965 am Ratsgymnasium in Münster. Dort schloss er sich 1928 der Freien Künstlergemeinschaft Schanze an und wurde Mitglied im Bund Deutscher Gebrauchsgraphiker. 

Kraft reiste und malte im In- und Ausland, Belgien, Schweiz, Italien, Frankreich, Spanien und auf dem Balkan. Als Graphiker gestaltete er zahlreiche Plakate für Museen (u. a. Landesmuseum Münster), Unternehmen (u. a. Blaupunkt), städtische Veranstaltungen (z. B. Heidelberger Festspiele) und die Schanze (Karnevalsfeiern, Ausstellungen).

Seine Werke wurden weltweit in vielen großen Kunstausstellungen gezeigt und sind sowohl in öffentlichen als auch privaten Sammlungen vertreten.

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